Sonntag, 07. April 2019  

Sachsen-Anhalt-Derby geht klar an die WUM; 19:4 (7:0,5:0,3:2,4:2) Sieg gegen den SV Halle

Die Magdeburger Wasserballer schweben weiter auf der Erfolgswelle, bleiben an der Tabellenspitze der 2. Wasserball Liga Ost.

Sie gewannen am Samstag, 06.04.19, auch das Sachsen-Anhalt-Derby gegen den SV Halle. Die gut 90 Zuschauer hatten sich auf ein spannendes Spiel eingestellt. Doch die Partie war schon nach wenigen Minuten entschieden. Die WUM wollte konzentriert und mit voller Power in das Match gehen. Und sie ließen schnell Taten folgen. In voller Besetzung antretend (auch Jan Naveau stand nach seinem Auslandspraktikum wieder zur Verfügung) führten die Elbestädter bereits nach der Hälfte des ersten Viertels durch Tore von Moritz Lehnert, Tom Hagendorf, Tim Richter und Lukas Schulle mit 4:0. Doch damit nicht genug. Gegen das überforderte Rumpfteam aus Halle erhöhten Lehnert und 2x Schulle sogar auf 7:0. Damit ging es in die erste Pause. Auch mit Wiederbeginn blieben die Magdeburger konzentriert und torhungrig. Ein Tor-Hattrick von Willi Block und ein erneuter Treffer von Schulle schraubten das Ergebnis auf 11:0. Die Gäste kamen kaum zu gelungenen Torabschlüssen, ließen sogar einen 5m Strafwurf liegen, den Torwart Marc Böer glänzend aus der Ecke kratzte. So war es erneut Schulle vorbehalten, den 12:0 Halbzeitstand herzustellen. Da war das Spiel lange entschieden, so dass der Rest des Spiels schnell erzählt ist. Mit Wiederbeginn traf erneut Lehnert zum 13:0, ehe die Gäste zu ihrem ersten Tor kamen. Magdeburg nahm das Tempo aus dem Spiel, ohne jedoch die Führungsrolle zu verlieren. Lehnert und Hagendorf trafen, bei einem Gegentreffer, zur 15:2 Führung. In den letzten acht Minuten zogen die Elbestädter noch mal das Tempo an und erzielten durch Doppeltreffer von Lehnert und Schulle eine lockere 19:2 Führung. In dieser Phase war vermehrt die zweite Reihe der WUM im Wasser. Unter ihnen auch Torwarttalent Klemens Wurl, der gleich mit einer tollen Parade ins Spiel einstieg. Bis zur Schlusssirene gelangen den Gästen dann doch noch zwei Treffer, so dass das ungleiche Match letztendlich mit 19:4 (7:0, 5:0, 3:2, 4:2) zugunsten des Magdeburger Tabellenführers beendet wurde. „Klar freut mich das Ergebnis“, schätzt WUM Chef Silvio Schulle das Spiel ein, „Wir hatten uns heute viel vorgenommen, wollten keine Nerven zeigen. Das ist uns gut gelungen. Aber man darf das jetzt auch nicht überbewerten. Bei unseren Gästen haben einige entscheidende Spieler gefehlt. Wir wollen jetzt natürlich die noch ausstehenden drei Spiele um die Ostdeutsche Meisterschaft siegreich gestalten.“ Und da sieht es nicht schlecht aus. Der ärgste Rivale um die Meisterschaft und den möglichen Bundesligaaufstieg, die SGW Brandenburg, leistete sich gegen die HSG TH Leipzig erneut einen Heimausrutscher und verlor mit 12:13. Aber diese Charte könnten die Havelstädter am nächsten Samstag, 13.06.2019, 18.00 Uhr, in Magdeburg wieder ausmerzen. Für die WUM heißt es bei drei (SVV Plauen II) bzw. fünf Punkten (Brandenburg) Vorsprung auf die Rivalen: Noch drei Endspiele für die Meisterschaft oder anders: noch 4 von 6 Punkten müssen her!

Hintergrund:

Landesgruppe Ost (LGO)

Die Mannschaft des SVV Plauen II kann zwar Ostdeutscher Meister werden, aber nicht in die Bundesliga aufsteigen, da ihre 1. Mannschaft dort bereits spielt. Bei einer Meisterschaft der Westsachen würde die in der Tabelle folgende Mannschaft am Aufstiegsturnier zur Bundesliga teilnehmen.

Ansetzungen Punktspiele 2. Wasserball Liga Ost an diesem Wochenende:
Samstag, 06.04.2019, 16.00 Uhr, SGW Brandenburg – HSG TH Leipzig 12:13
18.00 Uhr, WU Magdeburg – SV Halle 19:4
19.30 Uhr, SWV TuR Dresden – SG Neukölln II 12:6

WUM-Restprogramm in der Liga
Samstag, 13.04.19, 18.00 Uhr, WUM – Brandenburg
Samstag, 11.05.19, 18:00 Uhr, WUM – Plauen II
Sonntag, 12.05.19, 10.00 Uhr, Zwickau - WUM

 

Aufstellung der Wasserball Union Magdeburg
Nr Spieler Tore
1  Marc Böer
2  Tom Hagendorf      2
3  Klemens Wurl
4  Moritz Lehnert       6
5  Jan Naveau
6  Frederic Wolfgram
7  Wilhelm Block       3
8  Lukas Schulle       7
9  Michael Lindner
10 Tim Richter          1
11 Pavle Japaridze
12 Sebastian Lindner
13 Detlef Klotzsch

 

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren und Unterstützern:
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